Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der Knochenmasse und -qualität abnehmen, wodurch sie porös und instabil werden, was das Risiko für Knochenbrüche, besonders an Wirbeln, Hüfte, Hand- und Schultergelenk, stark erhöht. Sie verläuft oft lange ohne Symptome, bis ein Bruch auftritt, und betrifft Frauen nach der Menopause deutlich häufiger, aber auch ältere Männer.
Vorbeugung und Behandlung umfassen Ernährung (Calcium, Vitamin D), Bewegung, Sturzprävention und  medikamentöse, bei entpsrechend stark erhöhtem Frakturrisiko ggf. auch chirurgische Therapien. Osteoporose ist eine ernsthafte Erkrankung, aber durch Früherkennung und konsequente Maßnahmen kann individuelle Risiko für Brüche deutlich gesenkt werden.

Geschlechterunterschiede

In Deutschland leiden etwa 7-8 Millionen Menschen an Osteoporose, was rund 10 % der Bevölkerung entspricht. Der Anteil der Betroffenen steigt mit dem Alter stark an, wobei Frauen hormonell bedingt deutlich häufiger und früher betroffen sind. Die Diagnosestellung efolgt einfach, präzise und sehr strahlungsarm mittels Knochendichteunteruchung (DXA).

Frauen

Jede 3. Frau über 50 erleidet im Lauf ihres Lebens eine osteoportische Fraktur. Lassen Sie deshalb frühzeitig (idealerweise bereits nach Eintreten der Menopause), bei Risikofaktoren und spätestens ab einem Alter von 70 Jahren überprüfen ob Sie sich den Verzicht auf effektive präventive Maßnahmen leisten können oder ob Sie spezifische Behandlung benötigen.

Männer

Osteoporose betrifft nicht nur Frauen sondern auch ältere Männer. Jeder 5. Mann über 60 erleidet im Lauf des Lebens einen osteoporotische Fraktur. Beim Vorliegen von Risikofaktoren und spätestens ab einem Alter von 80 Jahren, sollten deshalb auch Männer ihre Knochendichte rechtzeitig überprüfen lassen, um festzustellen ob sie präventive Maßnahmen oder Behandlung benötigen.