Die Knochendichtemessung, medizinisch Osteodensitometrie genannt, ist eine schmerzfreie Untersuchung, die den Mineralsalzgehalt und die Dichte der Knochen misst, um die Stabilität zu bestimmen und das Risiko für Knochenbrüche, insbesondere bei Osteoporose (Knochenschwund), bewerten zu können.
Das  Standardverfahren, die sog. DXA-Methode (Dual-X-Ray Absorptiometry) wird mit geringster Röntgenstrahlung an Wirbelsäule und beiden Hüfte durchgeführt und dient der Diagnose, der Verlaufskontrolle von Osteoporose sowie der Überwachung von Erkrankungen des Knochenstoffwechsels.

i-DXA

DXA gilt als Goldstandard der Osteoporose-Diagnose. Mit dem i-DXA der Firma GE-Healthcare, verfügen wir am OZB über eines der modernsten und fortschrittlichsten Gerät

auf dem Markt. Das System, das mit zwei hauchdünnen Röntgenstrahlen arbeitet, ist aufgrund seiner sehr geringen Strahlungsbelastung, auch zur Untersuchung von Kindern zugelassen. Die extrem hohe Bildqualität ermöglicht durch hochpräzise Messung von Knochenmineraldichte und Körperzusammensetzung sowohl eine genaue Diagnosestellung sowie die aussagekräftige Verfolgung von Behandlungsfortschritten.

Trabecular Bone Score

Trabecular Bone Score (TBS) ist ein computergestützter Wert, der die Textur (Mikroarchitektur) des Knochens analysiert, um das individuelle, durch degradierte Knochenstruktur bedingte Frakturrisiko bei Osteoporose unabhängig von der Knochendichte besser einzuschätzen zu können. In Deutschland ist der TBS eine empfohlene, selbst zu zahlende (IGeL) Zusatzleistung zur Standard-DXA-Messung.

Wirbelfraktur Erkennung

2/3 aller Wirbelbrüche sind zum Untersuchungszeitpunkt unerkannt. Das „Lateral Vertebral Assessment“ (LVA), oder seitliche Wirbelfraktur Erkennung ist eine spezielle Methode der Knochendichtemessung (DXA), das unerkannte osteoporotische Wirbelkörperfrakturen, die bei der normalen DXA-Messung oft übersehen werden,  strahlungsarm diagnostizieren kann.